Kosten

Ein Rechtsanwalt, auch ein Anwalt für Hartz 4 Empfänger,  darf nicht umsonst arbeiten, und das tue auch ich nicht.

Außergerichtliche Tätigkeit:

Wenn Sie mich damit beauftragen, Sie gegen das Jobcenter zu vertreten, müssen eigentlich Sie meine Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz bezahlen. Da ich jedoch weiss, dass Sie das als Hartz 4 Empfänger nicht können, arbeite ich auf der Basis von Beratungshilfe.
Für Sie ist meine außergerichtliche Tätigkeit also dann kostenfrei, wenn Sie die Voraussetzungen für die Gewährung von Beratungshilfe erfüllen. Hartz 4 Empfänger bekommen in aller Regel Beratungshilfe bewilligt.

Es ist also in Ihrem Interesse, sich um Beratungshilfe zu kümmern, weil ich Ihnen ansonsten eine Rechnung stellen muss.

Beratungshilfe können Sie beim für Sie zuständigen Amtsgericht beantragen. Dafür gehen Sie zum Amtsgericht, wo Ihnen das Formular für Beratungshilfe ausgehändigt wird, oder Sie drucken das Beratungshilfeformular, das Sie unten auf der Seite als link finden, aus. Das vollständig ausgefüllte, datierte und unterschriebene Formular geben Sie beim zuständigen Amtsgericht ab. Gewährt wird Beratungshilfe demjenigen Rechtssuchenden, der die erforderlichen Mittel für die Kosten der Beratung oder Vertretung durch einen Rechtsanwalt nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Mitteln nicht aufbringen kann. Also in aller Regel Hartz 4 Empfängern.

Für jeden Bescheid, mit dem Sie nicht einverstanden sind, brauchen Sie einen eigenen Beratungshilfeschein. Sie müssen also unter Umständen mehrere Beratungshilfescheine beantragen. Wenn Ihre Bedarfsgemeinschaft mehrere Mitglieder hat, müssen alle Mitglieder  als Berechtigte im Beratungshilfeschein stehen.

Ausführliche Erklärungen zur Beratungshilfe finden Sie hier:
https://www.rak-berlin.de/das-recht/berufsrecht/beratungshilfe.php

Gerichtliche Tätigkeit

Im Klageverfahren werde ich für Sie Prozesskostenhilfe beantragen. Wird die Prozesskostenhilfe bewilligt, ist das Klageverfahren für Sie kostenlos. Gewährt wird Prozesskostenhilfe dann, wenn Sie persönlich und wirtschaftlich nicht in der Lage sind, die Kosten für die Rechtsverfolgung aufzubringen und Ihre Sache Aussicht auf Erfolg hat. Für die Beantragung von Prozesskostenhilfe muss jedes volljährige Mitglied Ihrer Bedarfsgemeinschaft das Formular „Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse“ ausfüllen, datieren und unterschreiben. Das Formular können Sie unten auf meiner Seite ausdrucken. Das ausgefüllte Formular benötige ich im Original per Post. Außerdem brauche ich von Ihnen die lückenlosen Kontoauszüge der letzten drei Monate von jedem Konto der Bedarfsgemeinschaft. Das Formular und die Kontoauszüge reiche ich dann bei Gericht ein.

Ausführliche Erklärungen zur Prozesskostenhilfe finden Sie hier:
https://www.rak-berlin.de/das-recht/berufsrecht/prozesskostenhilfe.php

Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, teilen Sie mir das bitte bei der ersten Kontaktaufnahme mit. Ich setze mich dann mit Ihrer Rechtsschutzversicherung in Verbindung und kläre ab, ob Ihre Versicherung die Erhebung der Rechtsbehelfe gegen das Jobcenter abdeckt. Ist das der Fall, rechne ich direkt mit der Rechtsschutzversicherung ab.

Die erste Kontaktaufnahme ist für Sie in jedem Fall kostenlos. Ich informiere Sie außerdem vor der Entstehung von Kosten, damit Sie entscheiden können, was Sie tun möchten. Sie können mich natürlich auch jederzeit danach fragen.

"Ich weiß, wie Sie zu Ihrem Recht kommen, weil ich lange in der Rechtsbehelfsstelle der Arbeitsagentur und eines Jobcenters gearbeitet habe."

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Bitte beachten Sie: ich erhebe und speichere die im Formular abgefragten Daten, um Ihre Kontaktanfrage bearbeiten und beantworten zu können. Details zur Verwendung von Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung.

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